Der Demonstrationsartikel vom Workshop

9 Jul

via Oliver Jagosch

Die Slides

8 Jul

Der Ablaufplan

Journalismus 2.0

8 Jul

Freie Medien und Journalismus 2.0 – einige Thesen zur Debatte: 

  • Cross-Media-Publishing ist State of the Art.
  • Freie Radio Macher_innen waren sowieso schon immer darauf verwiesen, sich für die eigene Sendung eine Community aufzubauen. Warum das nicht im Internet weiterentwickeln?
  • Das user-generierte Internet ist jedenfalls eine Freundin des Freien Radios. Ob es eine Freundin des kommerzielles Radio ist, wird sich zeigen. Wird in 10 oder 20 Jahren überhaupt noch jemand vom Radio sprechen?
  • Tradierte Geschäftsmodelle der Mainstream-Medien geraten durch das user-generierte Internet und das Abwandern der Werbewirtschaft auf Plattformen wie Facebook oder Google unter Druck.
  • Freie Medien haben große Chancen, weil sie sowieso ein „alternatives Geschäftsmodell“ haben, dass 1:1 mit dem user-generierten Internet zusammen passt. Crowdsourcing machen Freie Medien sowieso schon immer, Strukturen für das Crowdfunding müssen weiterentwickelt werden.
  • „Alternativer“ Content wird wichtiger, weil das Internet mehr Nischen zulässt. „User-generiert“ ist nicht gleich „alternativ“. Cat-Content gibt es haufenweise. „Alternativ“ ist vielleicht das, was in der Charta der Freien Radios steht.
  • Guten Journalist_innen mit Ambitionen kann das user-generierte Internet dabei helfen, eine Online-Reputation aufzubauen, die sich (vielleicht!) auch in künftige Jobs umsetzen lässt. Diese Jobs werden aber völlig anders aussehen als im 20. Jahrhundert.

Interessante Links:

Und außerdem: Medienethisch muss viel mehr über das Social Web geredet werden!

Social Media Strategie

8 Jul

Erst das Ziel, dann die Fahrkarte! (via)

Fahrkarte

Was will ich überhaupt?

  • Recherchieren?
  • Informationen verbreiten?
  • Feedback?

Ich alleine oder als Kollektiv?

Recherchieren

  • Wo finde ich „alternative“ Informationen?
  • Wie lasse ich mich inspirieren?

Exemplarische Recherchemöglichkeiten

  • Blogs und Webseiten per RSS-Reader abonnieren.
  • Twitter: Tweeties und Suche.
  • Youtube-Channels abonnieren.
  • CC-Inhalte weiterentwickeln.

Informationen verbreiten – „Was nicht im Internet steht, gibt es nicht“

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was kann ich realistisch leisten?
  • Wie spielen die Kanäle zusammen?

 Exemplarische Möglichkeiten zur Informationsverbreitung

  • Privates Facebook-Profil.
  • Facebook-Seite.
  • Twitter.
  • Blog z.B. mit Podcast-Einbindung.
  • Youtube, Flickr, …

Weiterlesen

Wohin geht der Trend?

8 Jul

Mobile Endgeräte: Smartphones, Tablett-PCs, …

Echtzeit-Web: Livestreaming, …

Cloud-Computing: Software und Daten in der „Wolke“, nicht mehr auf der eigenen Festplatte.

Location Based Services: Foursquare, Facebook Places, …

Augumented Reality:  computergestütze Erweiterung der Realitätswahrnehmung.

Semantisches Web: Das Web denkt mit, Bsp. Buchvorschläge auf Amazon auf Basis der gekauften Bücher.

Kuratierter Content

Crowdsourcing, Crowdfunding: Die Community organisiert sich, was sie braucht, selber.

(hoffentlich) Barrierefreies Web für Menschen mit Einschränkungen

Multimedia-Plattformen

8 Jul

Vorteile

  • Die Channels anderer können abonniert werden.
  • Einfaches Einbinden von Content in Blogs, Webseiten.

Fotos: Flickr, Picasa, …

Videos: YouTube, Vimeo, DORF, ichmachpolitik, …

Audio: last.fm, CBA, Jamendo, …

Creative Commons sind der gemeinsamen Nutzung kreativer Inhalte förderlich!

Twitter – was ist das?

8 Jul





Tipps für interessantes Twittern 

  • Zuhören! Nur wer halbwegs regelmässig den selbst kreierten Twitterstream mitliest, wird ins Twittern gut reinkommen, sodass es Spass macht.
  • Retweeten! Interessante Tweets anderer werden weitergeleitet an die eigenen Follower indem man/frau RT @Username voranstellt und den Tweet kopiert. Eine andere Möglichkeit, die Quelle anzugeben ist via @Username.
  • Antworten! Klar gehört das zum guten Ton! In der Rechten Spalten unter „@eigener_Username“ sieht man auch dann, wenn der Livestream mal zuviel war, wo der eigene Account in anderen Tweets vorgekommen ist.
  • Links twittern! Vieles ist für 140 Zeichen zu komplex, zu lang, zu sperrig – darum macht es Sinn Links zu twittern und da auch dazuzuschreien, wohin dieser führt. Niemand klickt gerne in Unbekannte.
  • Abwechslung! Twitterstreams sind langweilig, wenn immer das gleich kommt. Ein guter Mix von Replys, Tweets mit und Tweets ohne Links macht es spannend. Und nur, wenn man/frau auch ein Stück „Privates“ twittert, ist es möglich, dass der Mensch hinter dem PC sichtbar wird.
  • Hashtags nutzen! Tweets mit #Schlagworten versehen, damit sie gefunden werden.
  • Recherchieren! Interessanten Leuten folgen und über die Suche nach Hashtags Aktuelles finden.
Links

Blogs – was ist das?

8 Jul





Typisches Blog:

  • persönliche Meinung, persönliche Sicht, persönlicher Stil
  • Kommentare
  • Pingback, Trackback: automatische Benachrichtigung über Links
  • RSS-Feed
  • Tagcloud: „Schlagwort-Wolke“
  • Blogroll: Linkliste zu anderen Blogs
  • Viele Links → Blogosphäre
Exemplarische Blogs:
Selbst bloggen? 
  • Kostenlose Plattform wie wordpress.com nutzen
  • Selbst Blogsoftware installieren, z.B. WordPress (Achtung! Security-Updates regelmässig notwendig!)
  • Drupal als Blogplattform bei servus.at nutzen
  • Bei einem Gemeinschaftsblog mitmachen

Tumblelogs

Was ist ein RSS-Feed?

8 Jul





Interessante Links:

Kollaborativ arbeiten

8 Jul

Tools, die das Online-Leben und die Zusammenarbeit mit Anderen erleichtern:

Google Docs
Die Bürosoftware im Webbrowser. Nicht nur, dass die Dokumente von überall zugänglich sind, auch die gemeinsame Arbeit an den Dokumenten ist möglich. Sogar einfache Fragebögen können damit erstellt werden.

Dropbox
Nie mehr Dokumente hin und her mailen und irgendwann nicht mehr wissen, welche Version die aktuelle war! Alle Daten im Dropbox-Ordner auf der eigenen Festplatte werden automatisch synchroniert und stehen dann auf jedem anderen angemeldeten Rechner zur Verfügung. Ordner können geteilt werden, was gemeinsames Arbeiten mit Dokumenten ermöglicht.

Evernote
Evernote ist der ultimative Speicher für alles, was dann auch wieder gefunden werden sollte. Einträge können getaggt werden. Es funktioniert am Computer, am Smartphone oder am mobilen Gerät.

Skype
Telefonieren, gerade ins Ausland, ist teuer. Mach‘ es über Skype, dann klappt das von jedem Rechner mit Internetzugang. Außerdem stellt Skype ein praktische Chat-Funktion mit den Kontakten zur Verfügung. Skype ist neuerdings auch in Facebook integriert. Alternative: Hangout in Google+ (mehr Teilnehmer_innen).

Social Bookmarking
Tools wie Delicious und MisterWong ermöglichen das Abspeichern von Bookmarks, die mit Tags (Schlagworten) versehen werden können. Die Bookmarks können per RSS-Feed in ein Blog, eine Website, eingebunden werden und die Vernetzung mit Anderen ist online auch möglich. Unbedingt im Webbrowser die Erweiterungen dafür installieren, dann geht das Bookmarken per Tastenkombination oder mit einem Klick.

Als Organisation in Social Networks

8 Jul

… am Beispiel Facebook
[„Organisation“: Verein, Kollektiv, Gruppe, Thema, Kampagne, …]

Zusammenarbeit in (internen) Arbeitsgruppen

  • Eine Facebook-Gruppe erstellen!
  • Nutzer_innen können hinzugefügt werden
  • Lästige Mails abstellen!

Öffentliche Kommunikation

  • Eine Seite, keinen Profilaccount, erstellen! (Vorteile: mehr Administrator_innen, Statistikfunktion, Einbindbar in eine Website oder ein Blog, ….)
  • Sinn einer Facebook-Seite ist interaktiver Austausch und Community-Building, nicht One-Way-Kommunikation!
  • Nicht nur eigenen Content, sondern Content Anderer, der Mehrwert bietet, posten!
  • Konstruktiv mit Kritik umgehen! Nicht löschen!
  • „World of mouth“ leicht machen: Content für das Sharing auf Facebook optimieren!

Ideen fürs Freie Radio

  • Zusammenarbeit einer Sendungs-Redaktion koordinieren (Gruppe)
  • Hörer_innen einer Sendung/eines Podcasts, informieren, einbeziehen, neue Ideen und Feedback bekommen (Seite)
Interessante Links:

Social Networks

8 Jul

Eine Profilseite für jede_n Nutzer_in
Vernetzung mit „Friends“ und Kontaktpersonen
Livestream mit aktuellen Meldungen der Kontakte
Hauptbeschäftigung der Nutzer_innen: Profilseiten der Friends anschauen
Soziales Internetnetzwerk ≠ Netzwerk menschlicher Interaktion (?)

Facebook: Klatsch und Tratsch, Catcontent  und personalisierte Marketingplattform, 2,5 Mio. Menschen aus Österreich haben ein Facebook-Profil

Xing: Businesskontakte

Diaspora: das nicht-kommerzielle Open Source Social Network

MySpace: Für Künstler_innen, Musiker_innen (Zukunft?)

Szene1: Möchte-Gern-Celebrities in Östereich (Zukunft?)

netlog: Youngsters-Net (Zukunft?)

Google+: derzeit (bis Ende Juli 2011) nur mit Invites, Zukunft! (ob Google+ ein soziales Netzwerk ist, wird gerade diskutiert)

Sicherheit? Privatsphäre? Einstellungen? http://saferinternet.at/

Social Media – was ist das?

8 Jul

Old Media und Social Media
Löwen und Ameisen
New York Times und Wikipedia

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Social Media – was ist das?

8 Jul

Wordle Web 2.0

Hilfreiche Links:

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Social Media – was ist das?

8 Jul

In der Schweiz – weils es kein solches Video für Österreich gibt und die Schweiz sehr nahe ist😉

Social Media – was ist das?

8 Jul

Weltweit

Bert Brecht

6 Jul

Radiotheorie

Um nun positiv zu werden: das heißt, um das Positive am Rundfunk aufzustöbern; ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks: Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.